
Fertig für das Oktoberfest
Der letzte Teil unseres Bohol-Trips
Bevor es nun endgültig zu lange her ist, möchte ich doch noch ein paar Eindrücke von Alex’ und meiner Bohol-Abenteuer-Tour loswerden.
Nachdem wir Tobi morgens zum Flughafen gebracht haben, weil er leider in Manila wieder arbeiten musste, haben Alex und ich uns aufgemacht, nach Danao/Bohol zu kommen, was ca. 80 km von der Inselhauptstadt entfernt liegt. Nachdem wir ja einen Abenteuer-Trip wollten, haben wir uns vorgenommen, mit dem Bus zu fahren, also ließen wir uns von einem Tricycle zum Busbahnhof kutschieren. Die dort rumstehenden Gefährte haben leider nicht so den besten Eindruck gemacht, außerdem hätten wir 3 Stunden auf die Abfahrt warten und im Dschungel umsteigen müssen (und dort wer weiß wie lange auf den nächsten Bus warten…). Zum Glück hat uns ein netter Taxifahrer angesprochen, der uns dann für 20€ gefahren hat. War dann zwar wieder die Wohlstandsvariante, aber wir hatten ja auch nur zwei Tage und die wollten wir nutzen.
Im Danao Adventure Park angekommen, waren wir von unserer Unterbringung erstmal ernüchtert. Das gebuchte Doppelzimmer erwies sich als kleiner Raum im Angestelltenhaus mit einem etwas breiteren Einzelbett und Bad auf dem Gang… Alles Diskutieren hat nichts genützt, wir mussten dieses Quartier nehmen. Nachdem uns die Rezeptions-Lady einen minutiösen Ablaufplan nach dem Muster Aktivität-Snacks-Aktivität-Mittagessen-Aktivität-Snacks-Aktivität-Abendessen ausgearbeitet hat, konnten wir schon zur ersten Herausforderung antreten – der Superman-Flug über einen 300m hohen Canyon über 1,5 km. Es hat einige Überredungskunst gebraucht, um Alex von diesem Vorhaben zu überzeugen, aber wir haben es schließlich gewagt und es hat Spaß gemacht. Videobeweis siehe unten
Nach unseren Snacks (kalter Burger, auf Nachfrage nach einer vegetarischen Alternative gabs Kekse…) ging es dann weiter zur “Kanu-Tour”. Diese bestand darin, den Fluß ganze 800m aufwärts und 500m abwärts zu paddeln. Naja, Alex und ich habens trotzdem genossen und haben extra langsam gepaddelt. Gut, dass danach gleich das Mittagessen kam, nach dieser auslaugenden Kanufahrt ![]()
Weiter gings dann mit einer Tour zur Geschichte der Region. Leider hatte unsere Führerin nicht wirklich Lust und nach 10 Minuten waren wir fertig. Aber zum Glück gabs ja wieder Snacks – nochmal Burger und Kekse.
Völlig enttäuscht haben wir uns überlegt, ob wir nicht früher abreisen sollten, aber wir haben uns vorgenommen, zumindest noch die Aktivitäten des nächsten Tages wahrzunehmen, da diese recht vielversprechend klangen und für die nächste Nacht dann aber zumindest in die Stadt zurück zu fahren, um mal was ordentliches zu essen.
Wir sollten nicht enttäuscht werden, am nächsten Tag stand Höhenwandern, Wurzelklettern und Flusstrekking auf unserem Plan. Es hat sich alles sehr gelohnt und wir haben beide einige (Höhen)Ängste überwunden. Als krönenden Abschluss habe ich mir dann noch einen Bungee-Fall in eine Schlucht gegönnt, in der man für einige Minuten pendelt und einen grandiosen Ausblick hat. Ha, hätte sicher keiner erwartet, dass ich mich das traue
Alex konnte ich allerdings nicht überzeugen.
Nach einem letzten Snack (erwähnte ich schon, dass man zum Frühstück die Auswahl zwischen Reis mit dreierlei vom getrockneten Fisch oder mit frittiertem Hühnchen hatte?), ihr ahnt es schon… Burger und … nein keine Kekse. Die waren leider ausgegangen…ging es dann Richtung Tagbilaran. Eine kleine Überraschung hatte ich für Alex noch in petto, Tobi hatte uns eine letzte Übernachtung in einem schönen Resort in Panglao Island reserviert, sodass Alex sich nochmal von allen Tauchfreunden verabschieden konnte und wir uns zum Abschluss am Strand den Bauch mit ganz vielen leckeren Sachen vollgeschlagen haben.






























