Nach unserem kleinen Party- und Strandabstecher nach Boracay wurden wir zuhause in Manila schon freudig erwartet. Diesmal waren es nicht nur Polly und Taps, die uns freudig begrüßt haben, sondern auch zwei liebe Freunde aus Deutschland, die schon kurz vor uns in Manila angekommen sind. Nach zwei entspannten Tagen in Manila, am hauseigenen Pool, sind wir mit den beiden dann nach Siquijor aufgebrochen. Siquijor liegt im Süden der Visayas und ist unter den Filipinos als Insel der Hexen und Vodoo-Magier verschrieen. Auch wir machten damit Erfahrungen, dazu aber später mehr.
Nach der Anreise mit Flugzeug und Fähre wurden wir vom Hotelpersonal sehr freundlich und mit einem süßen Schild im Hafen begrüßt. In einem supercoolen Jeepney ging es dann ins Resort. Das Coco Grove war einfach traumhaft. Die Zimmer waren zwar klein, aber gemütlich und die meiste Zeit hat man eh am Pool bzw. der Pool-Bar verbracht
Die Hotelangestellten waren so anders, als alle, die wir bisher kennengelernt haben. Auch freundlich, aber sehr schlagfertig und taff und immer zu Scherzen aufgelegt. Nach nur einem Tag kannte jeder unsere Vornamen und man wurde ständig freundlich gegrüßt.
Am zweiten Tag unseres Aufenthalts haben wir die Insel ein wenig erkundet. Dazu gehörten neben der obligatorischen Kirche auch ein schöner Wasserfall (von dem ich gesprungen bin, 3 Meter tief!!!) und der Besuch bei einer Bolo-Bolo-Heilerin. Da Markus ein wenig Magenprobleme hatte, haben wir ihn auserkoren, sich heilen zu lassen. Die ganze Prozedur war ziemlich witzig und wir anderen mussten uns ganz schön zusammenreißen, nicht laut loszulachen. Man will ja schließlich keine hundert Jahre alte Hexe verärgern… Gebracht hats leider nicht viel, aber wir hatten unseren Spaß. Nach der Rückkehr ins Resort haben dort schon unsere Schweizer Freunde gewartet, die auch noch angereist sind.
Eigentlich sollten wir nach 4 Tagen schon nach Bohol weiterreisen, aber wir haben uns so in die Anlage verliebt, dass wir noch einen Tag verlängert haben. Eine sehr kluge Entscheidung, nicht nur, weil wir so noch eine sehr nette Show mit philippinischem Tanz und Gesang mit ansehen konnten, sondern auch, weil Bohol diesmal leider eine absolute Enttäuschung war.
Das Resort in Bohol, in dem wir letztes Jahr schonmal waren, hat so dermaßen abgebaut, dass wir uns eigentlich nur beschwert haben. Leider hatte das Personal dort so gar nichts mit dem vom Coco Grove gemein und hat uns eiskalt abblitzen lassen. Das Wetter war auch nicht so super und da wir nicht getaucht sind und Anni und Markus die Inseltour allein gemacht haben, war es ein wenig öde für uns. Aber die drei Tage haben wir auch rumgekriegt und danach ging es schon wieder zurück nach Manila und für mich wieder in den Arbeitsalltag. Tobi hat unserem Besuch noch ein wenig die Stadt und deren Shopping-Möglichkeiten gezeigt und nach einem ausgiebigen Champagner-Brunch haben wir sie am Sonntag schon wieder zum Flughafen bringen und verabschieden müssen.
Schön war’s! Und der nächste Besuch lässt ja gar nicht lange auf sich warten: Schon in weniger als 8 Wochen können wir den ersten Wiederkehrer bei uns begrüßen. Alex, wir freuen uns schon auf dich!!!
















