28. September 2009
Philippinen bitten nach Taifun um internationale Hilfe Manila, 27. Sep (Reuters) -
Die Philippinen haben die internationale Gemeinschaft am Sonntag um Hilfe zur Überwindung der Unwetterfolgen gebeten, nachdem der Taifun “Ketsana” in dem Land schwere Überschwemmungen verursacht hatte. Der Wirbelsturm hatte die Hauptinsel Luzon am Samstag überquert und heftige Niederschläge mit sich gebracht. Mehr als 50 Menschen kamen nach offiziellen Angaben ums Leben; rund 20 Vermisste sind wahrscheinlich auch tot. Nach Angaben des Wetterdienstes brachte “Ketsana” die schwersten Regenfälle seit 40 Jahren mit sich. In 24 Stunden sei doppelt so viel Regen wie 2005 beim Hurrikan “Katrina” in den USA gefallen. Die Katastrophenbehörden kamen mit den Rettungsaktionen nicht nach. “Wir tun unser Bestes, um die Leute zu erreichen, die vom Hochwasser eingeschlossen sind”, sagte Anthony Golez, Sprecher des Nationalen Katastrophenschutzes. Auch die Armee werde eingesetzt. “Es tut und leid, dass es Verzögerungen gibt”, fügte er hinzu, “es gibt zahlreichen Schwierigkeiten, die überfluteten Gebiete zu erreichen.” Hunderte Menschen saßen auf Dächern fest, winkten und riefen um Hilfe. Teilweise stand das Wasser drei Meter hoch in den Straßen. Unterdessen zog der Taifun weiter in Richtung Südchinesisches Meer. Die Sturmsaison dauert in der Region von August bis Dezember. Die Taifune laden sich über den warmen Wassern des Pazifischen und Südchinesischen Meeres auf.
(Reporter: Manny Mogato; bearbeitet von Andreas Kenner)
REUTERS
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27. September 2009
Seit heute ist der Taifun an uns vorbeigezogen und wir sind unbeschadet davongekommen.
Anderen Teilen Manilas ist es schlimmer ergangen. In den Nachrichten wird von 52 Toten und 300 000 Obdachlosen gesprochen. Dieser Taifun war der schlimmste seit fast 40 Jahren. Die Straßen in manchen Stadtteilen waren 2m unter Wasser und es hat ganze Häuser weggetrieben.
Die Stadt war auf einen solchen Taifun nicht vorbereitet und es gab keinerlei Warnung. Nun sind die Ausräumarbeiten im vollen Gange und wir werden sehen, wie wir dazu beitragen können.
26. September 2009
Bilder gibts, aber nicht vom Umzug, das kommt später. Im Moment plagt uns Dringenderes. Seit ca. 20 Stunden regnet es in Strömen, ohne Pause. Am Anfang haben wir uns nichts weiter Schlimmes dabei gedacht, es ist ja Regenzeit.
Inzwischen ist unser Garten komplett überflutet, das Wasser steht an der Kante zur Terrasse und in unserer Einfahrt schon ca. 14 cm hoch. Wenn es so weiter geht, müssen wir unser Wohnzimmer räumen. Es gab eine Taifun-Warnung für dieses Wochenende. Laut Satelliten-Aufnahmen ist der Taifun aber noch längst nicht in Manila, sodass uns sicher noch Einiges bevorsteht.
Hier ist ein Video aus den 12-Uhr Nachrichten, ist zwar auf Tagalog, aber die Bilder sprechen für sich. Die Aufnahmen sind aus Quezon City, einem Stadtteil von Manila, der nur ca. 8 km von uns entfernt ist.
Zum Glück haben wir eine Hausratversicherung
Außerdem sind wir ja fluterfahren. Und so schlimm wie 2002 scheints im Moment noch nicht…
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