3. September 2010

Pandan Island, Klappe die 2.

Kategorie: Philippinen, Urlaub — Tina @ 17:31

Gerade sind wir aus einem einwöchigen Urlaub zurückgekehrt.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr führte uns die Reise nach Pandan Island, einer kleinen Insel bei Mindoro. Um drei Uhr nachts sind wir in Manila aufgebrochen, um die Fähre um 6 Uhr zu erreichen. Diesmal klappte alles überraschend problemlos, wir mussten nicht mal jemanden bestechen, um das Auto mitzunehmen – sollte der neue Präsident etwa doch eine Veränderung bringen?

In Mindoro angekommen  lagen noch ca. 90 km Autofahrt vor uns, also eine dreistündige Fahrt (ja, richtig gelesen – nix mit deutscher Autobahn oder so ;) ) Taps hat das Cabrio-Feeling richtig genossen, außerhalb Manilas kann man endlich mal ruhigen Gewissens mit heruntergelassenen Scheiben fahren. Die Strecke war ziemlich schlammig, die Regenzeit machte sich hier doch bemerkbar. Trotzdem haben wir die Fahrt mit ihren schönen Ausblicken auf die Berge Mindoros sehr genossen.

In Sablayan, einem verschlafenen Kaff, angekommen, luden wir unsere Sachen auf ein kleines Bötchen um, parkten die Autos und die letzte Etappe nach Pandan Island begann. Zum Glück war diese nur eine zehnminütige Bootsfahrt, denn leider hat des ziemlich geregnet und gestürmt. Das hat sich dann auch gleich in unseren Bungalows bemerkbar gemacht, die sehr einfach gebaut und an vielen Stellen offen sind. Alles war irgendwie feucht und kühl…

Die ersten beiden Tage hatten wir wettermäßig leider kein Glück. Es hat fast durchgehend gegossen oder gestürmt und es war für philippinische Verhältnisse doch ganz schön kalt. Wir haben das beste draus gemacht und uns in Pullover und Decken eingekuschelt und von Innen mit Wein gewärmt. Für Taps und Candy hat das Wetter überhaupt keine Rolle gespielt, die beiden haben am Strand rumgetollt, als ob es kein Morgen gäbe. Dementsprechend erschöpft sind sie auch immer mal wieder zwischendrin eingeschlafen – immer sehr süß.

Als wir einen Spaziergang durch den Dschungel gemacht haben, hat Taps uns einen ziemlichen Schrecken eingejagt. Auf der Hälfte der Strecke war sie plötzlich verschwunden. Alles Rufen und Suchen hat nichts gebracht – sie wollte nicht mehr auftauchen. Also hat Tobi sich auf die Suche nach ihr am Strand gemacht, während wir anderen im Wald auf sie gewartet haben. Letztlich gefunden hat Tobi sie dann auf unserer Terrasse – seelig schlafend. Offenbar war ihr der Weg zu anstrengend und sie ist auf eigene Faust zurück zum Strand gewandert…

Ein absolutes Highlight unserer Reise war ein Tagestauchausflug zum Apo-Reef, das größte zusammenhängende Korallenriff in Südostasien. Drei Tauchgänge machten wir dort und jeder war großartig. Zum ersten Mal haben wir Unterwasser Haie getroffen – eine absolut faszinierende Begegnung. Aber auch Schildkröten und allerei anderes größeres Getier ist uns über den Weg geschwommen. Allein die Sichtweite und die Intaktheit der Korallen war den Trip wert. Hier werden wir auf jeden Fall noch einmal länger hinfahren.

Auch unsere letzten Tage auf Pandan Island haben wir genossen. Es war ein absolut entspannter Urlaub und auch die letzte Gelegenheit, dass wir länger mit unseren Freunden Randel und Stéphanie wegfahren konnten, die überraschend im Oktober nach Guatemala versetzt werden. Nach 6 Tagen voller Sonne (und auch Regen), Strand und Meer sind wir mit zwei überglücklichen und erschöpften Hundis im Gepäck wieder zurück nach Manila gefahren, wo uns aber nur kurz der Alltag erwartet, bevor es nach Deutschland geht. :)

20. August 2010

Happy Birthday Taps!

Kategorie: Allgemein — Tina @ 17:07

Unser kleines Beagle-Baby wird heute ein Jahr alt!

Grund zum Feiern :)

29. Juli 2010

Der krönende Abschluss

Kategorie: Philippinen, Urlaub — Tina @ 20:56

In der letzten Woche von Alex’ vierwöchigem Aufenthalt bei uns haben wir die Koffer gepackt und sind auf eine kleine Tour in die Visayas aufgebrochen.

Nachdem wir unseren Hinflug nach Cebu durch meine Schusseligkeit fast verpasst haben, saßen wir zum Glück dann doch in unserem Flugzeug und der wohlverdiente Urlaub konnte beginnen. In Cebu-City wurden wir von einem Fahrer unseres Resorts abgeholt und innerhalb von zwei Stunden nach Moalboal, dem Aufenthaltsort der nächsten 3 Tage gebracht.

Dort haben wir erstmal die Umgebung erkundet und alle unsere geplanten Unternehmungen für die nächsten Tage organisiert. Den Rest des Tages verbrachten wir ganz relaxt im Pool und am Strand.

Der zweite war Tobis und mein Tauchtag. Alex hat sich allein im Hotel amüsiert, während wir auf drei sehr nette Tauchgänge gegangen sind, auf denen wir unter anderem einen riiiiiesigen Sardinen-Schwarm von mehreren Millionen Tieren bewundern konnten.

Der nächste Tag wurde dann für uns alle aufregend. Es sollte zum Flussklettern gehen. Wir haben uns vorher beim Veranstalter, einem Deutschen, extra erkundigt, ob diese Unternehmung auch für Kinder taugt. Kein Problem, hat er uns versichert. Nach einer kurzen Wanderung zu unserer Einstiegsstelle wurde es aber ganz schön heftig. Schwimmen gegen die Strömung, Hinaufkletter von tosenden Wasserfällen und Entlanghangeln an Steilwänden war angesagt! Mitunter das Härteste und sportlich Herausfordernste, was wir hier je gemacht haben. Nach 4 Stunden und (nur) 4,5 km kamen wir dann zum Ende und ein köstliches Barbecue erwartete uns. Leider konnten wir während der ganzen Kletterei keine Fotos machen, da die Kamera zu beschlagen war und wir auch sonst irgendwie keine Hand frei hatten ;)

Am nächsten Tag ging es dann schon weiter nach Bohol. Zurück in Cebu City gingen wir auf die Supercat-Fähre, die uns in rasender Geschwindigkeit nach Tagbilaran fuhr. Dort wurden wir sehr freundlich in Empfang genommen und zum Hotel gebracht. Den Rest des Tages verbrachten wir dann wieder mit der Organisation der bevorstehenden Tage.

Am Tag darauf stand eine halbtägige Bohol-Tour auf dem Programm. Ralf, den wir schon von unserem März-Besuch kannten, hatte sich Einiges einfallen lassen. Das Herausragendste war mit Sicherheit ein 45-sekündiger Flug über eine 100m tiefe Schlucht, in der der Loboc-River fließt. Tobi und ich haben uns für die schnelle Superman-Variante entschieden, während Alex und Ralf die Gondel genommen haben, die ziemlich langsam über die Schlucht fährt. Ein unvergessliches Erlebnis, dass wir auf jeden Fall wiederholen werden! (Video folgt wahrscheinl. nächste Woche)

Nachmittags haben wir uns dann noch die in Tagbilaran anlässlich eines Festivals stattfindende Parade angeschaut. Dort sind Schulen in selbstgebastelten Kostümen mit verschiedenen Tänzen aufgetreten, was mitunter ganz putzig war.

Tags darauf haben wir einen Ausflug mit unseren alten Bekannten, den Sun-Divers, nach Pamilacan unternommen. Für Tobi und mich standen zwei Tauchgänge auf dem Programm, während Alex in unserer Oberflächenpause mit dem deutschen Tauchlehrer Jürgen abgetaucht ist. Danach erwartete uns ein leckeres Barbecue auf der Insel, nach dem wir uns dann auf den Speedfire-Ring getraut haben, eine aufblasbare Vorrichtung, die von einem Boot mit irrer Geschwindigkeit übers Meer gezogen wird. Das ist viel härter als es aussieht und nur Tobi hat bis zum Schluss durchgehalten.

Abends haben wir dann noch in Alex Lieblingsrestaurant (mit deutscher Küche ;) ) auf den gelungenen Urlaub angestoßen, da es am nächsten Tag leider schon wieder zurück nach Manila ging. Da dies auch Alex’ letzter Tag bei uns war, hatten wir noch eine kleine Überraschung in petto. Nach einem ausgiebigen Abendbrot mit Alex’ neuen Freunden Randel und Stéphanie sind wir eine Partie Bowling spielen gegangen. Mit Ruhm haben wir uns alle nicht bekleckert, aber der Abend hat viel Spaß gemacht. Leider war der Abschied von den beiden dann auch umso tränenreicher…

Nach einem Eistee in dem Restaurant, wo wir auch Alex’ ersten Abend verbracht haben, ging es dann auch nach Hause. Am nächsten Morgen wurde der Koffer zugemacht und es ging auf zum Flughafen. Der Abschied fiel uns allen wirklich schwer und es war kaum zu glauben, dass vier Wochen schon wieder herum waren…

Aber ohne Abschied gäbe es ja auch kein Wiedersehen im nächsten Jahr…

Also KOPF HOCH, Alex, wir freuen uns schon ganz doll, dich nächstes Jahr wieder hier zu haben!!!

:-*

20. Juli 2010

Anilao

Kategorie: Allgemein, Urlaub — Tina @ 20:21

Letztes Wochenende sind wir endlich mal wieder nach Anilao gefahren. Schließlich war unser letzter Ausflug dorthin schon vor fast 2 Monaten.

Diesmal sind wir mit den Leuten von unserem Tauchclub gefahren. Eine nette Gruppe von insgesamt 14 Tauchern und Alex. Wobei wir Alex schon fast mit zu den Tauchern zählen müssen, denn er hat mit unserem Tauchlehrer-Freund Randel schon ein wenig geübt. Letzte Woche gings für die beiden erstmal in den Pool, wo Alex das erste Mal probieren durfte, unter Wasser zu atmen. Das hat ihm soviel Spaß gemacht, dass er Randel davon überzeugt hat, auch einmal im Meer tauchen zu dürfen. Natürlich alles unter strengesten Sicherheitsauflagen. Nur ca. 3 m vom Ufer entfernt sind die beiden abgetaucht und haben sich auf ca. 4 m die Unterwasserwelt angeschaut. Alex hat es super gefallen und er hat sich gar nicht schlecht angestellt. Da haben wir wohl den Nächsten mit dem Tauchfieber infiziert ;)

Auch uns hat das Tauchen natürlich mal wieder super gefallen. Zusätzlich haben wir am Samstag noch einen Grillabend am Strand gemacht, wo die Männer Rippen über dem Lagerfeuer zubereitet haben…

Sonntag ging es dann mit einem kurzen Zwischenstop im SOS-Kinderdorf Lipa wieder zurück nach Hause. Dort haben wir kurz Geburtstagsgeschenke für das Patenkind meiner Freundin abgeliefert.

Nach zwei kurzen Tagen in Manila gehts morgen auch schon weiter. Zuerst werden wir nach Cebu fliegen und dort ein wenig Abenteuerurlaub machen. Danach gehts dann noch 3 Tage noch Bohol zum Entspannen.

Und dann ist Alex’ Zeit bei uns ja auch schon wieder vorbei :( Aber jetzt genießen wir erstmal den Urlaub!

4. Juli 2010

Wunderbarer Wasserfall

Kategorie: Allgemein, Philippinen, Urlaub — Tina @ 14:14

An diesem Samstag stand unser erster Tagesausflug raus aus Manila mit Alex an. Es ging zu den Wasserfällen in Pagsanjan, ca. 90 km südlich von Manila, drei Freunde von uns haben uns begleitet.

Nach ca. zweistündiger Autofahrt sind wir in Pagsanjan angekommen. Dort ging es zunächst in die Touristeninformation. Es war angenehm, gleich eine verlässliche Anlaufstelle zu haben, sowas haben wir hier bisher noch nicht gesehen. Dort wurde uns dann ein Veranstalter für die Fahrt zum Wasserfall empfohlen und der Ablauf erklärt. Anschließend gings dann auch gleich los. Noch einen Eistee im Restaurant und dann wurden wir jeweils zu dritt in kleine Boote gesetzt, die zunächst von einem Motorboot flußaufwärts gezogen wurden. Aus Gewichtsgründen musste Alex mit unseren Freunden Randel und Stéphanie in ein Boot. Da Stéphanie Schweizerin ist, gab es aber zum Glück keine Verständigungsprobleme.

Als wir an den ersten Felsen angekommen waren, wurden die Boote vom Motorboot abgekoppelt und ein Knochenjob für die Bootsmänner begann. Mit ihren bloßen Füßen haben sie die Boote an Felsen vorbei flußaufwärts geschoben und uns dabei teilweise über Eisenstangen gehoben. Wir kamen uns zum Teil ziemlich blöd vor, weil man einige Stellen durchaus hätte laufen können. Einmal mussten wir umsteigen und dann war es auch gar nicht mehr lange, bis wir am Wasserfall ankamen. Dort konnten wir uns dann entscheiden, ob wir mit einem Bambusfloß auch hinter den Wasserfall fahren wollten – bis auf die zwei (erwachsenen ;) ) Männer waren wir natürlich so mutig und haben mitgemacht. Man hat sich ein wenig gefühlt wie in einer Autowaschanlage, aber es hat viel Spaß gemacht.

Danach ging es dann flußabwärts wieder zurück, über Stromschnellen und zwischen Felsen hindurch, was natürlich viel schneller ging als auf der Hinfahrt…

Nachdem wir uns dann noch ein recht verspätetes Mittagessen gegönnt haben, ging es wieder nach Hause, noch rechtzeitig um sich für das Deutschlandspiel fertig zu machen, welches wir ja auch glorreich gewonnen haben. Schlaaaand!

:)

29. Juni 2010

Glücklich vereint :)

Kategorie: Allgemein, Manila, Philippinen — Tina @ 14:26

Endlich ist es soweit: Alex ist gut und wohlbehalten von KLM nach Manila gebracht worden. Die ersten Runden im Pool sind schon geschwommen und nun schauen wir, was die nächsten 4 Wochen so bringen.



24. Juni 2010

Alex, wir freuen uns schon auf dich!!!

Kategorie: Allgemein — Tina @ 21:06

13. Juni 2010

Schlaaaand!

Kategorie: Allgemein, Manila, Philippinen — Tina @ 17:26

Endlich hat die WM angefangen, heute abend bzw. morgen früh um 2.30h werden wir uns auf in die Stadt machen und gemeinsam mit anderen Deutschen zu sehen, wie wir Australien fertig machen ;) Das wird insbesondere lustig, weil sicher auch viele Australier da sein werden, da hier ziemlich viele leben.

In den letzten Wochen ist nichts Besonderes passiert. Alex Besuch rückt immer näher und wir freuen uns schon wahnsinnig drauf.

Inzwischen ist die Regenzeit schon bei uns eingekehrt, die zwar viel Regen aber zum Glück auch sehr viel Abkühlung bringt. Das hat gleich sehr viel Einfluss aufs Wohlbefinden, denn in den letzten Wochen war es echt unerträglich heiß.

Taps hat ihre OP gut überstanden, die Fäden sind gezogen und man sieht nur eine ganz kleine Narbe. Im Moment wohnt ihre Freundin Candy bei uns, da deren Besitzer im Heimaturlaub sind und Taps ist wieder ganz die Alte.

Tobi war mal wieder an der Schule, die wir das letzte Mal im November besucht haben. (Bericht von damals hier ). Es sind große Fortschritte zu sehen und man kann guter Hoffnung sein, dass die Schule pünktlich zu Schulbeginn in einer Woche ihre Pforten öffnen kann.

Am letzten Wochenende habe ich mit ein paar Freundinnen ein wenig Manila-Sightseeing gemacht. Zuerst haben wir uns die einzige auf der Welt existierende Bambusorgel angeschaut (ja, das war so spannend wie es klingt ;) ) und danach waren wir in einer Jeepney-Fabrik, wo allerdings nicht wirklich was los war. Danach haben wir spontan entschlossen, nach Chinatown zu fahren und uns den Vodoo-Markt anzuschauen, der aber leider irgendwie nicht stattfand. Daher sind wir stattdessen in ein anliegendes Viertel gefahren, wo man billig Klamotten und anderen Krimskrams einkaufen kann. Leider haben wir uns dort hemmungslos verlaufen, weil alles mit Marktständen voll war (ok, und weil wir zu doof waren, uns den Weg zu merken). Es wurde immer wirrer, irgendwann waren wir dann in einer Gasse, wo Schweineköpfe verkauft wurden und überall Gedärme auf dem Boden lagen. Absoluter Horror, am Schlimmsten war noch, dass sich die Leute über unseren offensichtlichen Ekel lustig gemacht haben. Weil für alle Verkehrsmittel kein Durchkommen in den engen Gassen war, haben wir dann schließlich ein Fahrrad-Tricycle mit Fahrer gemietet, der uns da raus bringen sollte. Es hat sich dann rausgestellt, dass wir eigentlich nur 3 Minuten von unserem Ausgangspunkt entfernt waren, aber wer weiß wann wir das gefunden hätten. Und der Fahrer hat sich über das Geld gefreut, dass wir ihm gegeben haben und natürlich viel zu viel war. Es war leider insgesamt kein so schönes Erlebnis, auf der anderen Seite kann man jetzt jederzeit etwas entgegenhalten, wenn jemand behauptet, die Philippinen wären ja nur eine abgeschwächte Version von Asien. Jeder, der das behauptet, wird von mir an diesen Ort gebracht (wenn ich ihn wieder finde ;) )

Zu guter Letzt waren wir gestern auf einer Parade, die anlässlich des philippinischen Nationalfeiertags stattfand. Die scheidende Präsidentin hat gesprochen und es fand eine (extrem unbeeindruckende) Militärparade statt. Irgendwie schafft es dieses Volk auch immer wieder, ob gewollt oder ungewollt, sich selbst auf die Schippe zu nehmen, z.B. indem der General der Marine in einem lustigen Delfin-Kostümchen voran marschiert… Zum Schluss sind dann kleine “Karnevalswägelchen” vorbeigefahren, die die da ach so erfolgreichen Reformen und Wohltaten der Präsidentin bildlich dargestellt haben. Da uns das dann zu doof war, sind wir gegangen. Traurig fand ich aber, dass das Volk nicht mal gebuht hat. Die Resignation scheint einfach schon zu groß…

Am Abend waren wir dann noch mit den zwei neuen jungen Kollegen, die Mitte Juli endgültig ankommen, in der Barszene außerhalb Makatis unterwegs, was ganz nett war.

Jetzt werden wir wohl noch ein bisschen vorschlafen, um dann nachher topfit zu sein. Ich hoffe, eure Ohren widerstehen diesem ekelhaften Trötgeräusch der Vuvuzelas. Ich werd mir diesmal jedenfalls Ohrstöpsel mitnehmen.

Schlaaaaaaaaaaaaaaaand!

25. Mai 2010

Keine Babys für Taps

Kategorie: Allgemein — Tina @ 20:08

Heute war ein großer Tag für Taps.

Nachdem sie und ihr Blut gestern eingehend untersucht worden, stand heute die Sterilisierung an. Irgendwie schien sie schon zu wissen, dass ihr etwas bevorsteht, denn sie war wahnsinnig kuschelig und lieb.

Um 13h stand dann der Termin in der Tierklinik an. Tobi musste sie schweren Herzens abgeben und dann wieder fahren. 17h kam dann das erlösende Telefonat. Es ist alles gut verlaufen, in ein bis zwei Stunden könnten wir sie abholen.

In der Klinik kam uns Dr. Racky, unser Tierarzt, schon mit einem breiten Grinsen entgegen. Taps ist bereits aufgewacht und ist im Halbschlaf durch die Klinik gewandert – das ist unsere Tapsi :-D

Noch ziemlich benommen wurde sie dann von uns nach Hause gebracht, wo sie jetzt langsam wieder zu sich findet. Noch sind die Beinchen beim Laufen etwas schwach (ein Anblick für die Götter), aber wir sind uns sicher, dass sie bald wieder zu alter Vitalität und Ausdauer zurück findet.

13. Mai 2010

Das erste Mal auf Palawan

Kategorie: Allgemein — Tobi @ 09:31

Letztes Wochenende war ein langes Wochenende, da am Montag die Wahlen stattfanden. Für alle Interessierten, Noynoy Aquino wird wohl neuer Präsident. Seine letztes Jahr verstorbene Mutter, Corazon Aquino, war von 1986 bis 1992 Präsidentin auf den Philippinen und löste damals den langjährigen Diktator Marcos ab.

Wir haben unsere Zeit recht unpolitisch genutzt, um auf die westlichste Insel der Philippinen, Palawan, zu fliegen und uns den Underground River (mit 4,2 km der längste unterirdische Fluss der Welt) anzusehen. Freitagnachmittag ging es mit dem Flugzeug von Manila nach Puerto Princesa und von dort aus nach Sabang. Wir waren in einem kleine Resort untergebracht, was eindeutig schon bessere Zeiten gesehen hatte und leider ein wenig runtergekommen war. Die Unterkunft lag ca. 500m vom Strand entfernt war. Bei der Hitze war das ein sehr zäher Fußmarsch.

Gleich am Samstagmorgen ging es dann mit einem kleinen Boot an der traumhaften Küste entlang und nach ca. 20 min waren wir in einer kleinen Bucht angelangt. Nach ein paar Schritten durch den Urwald, gelangten wir an eine weiter traumhafte Bucht und hatten den Eingang zum Underground River direkt vor uns. 45 Minuten wurden wir durch die Höhlen gefahren und haben beeindruckende Steinformationen gesehen. Über die zum Teil sehr fantasiereichen Interpretationen des Bootsführers mussten wir teilweise sehr lachen.

Als Rückweg entschieden wir uns anstatt mit dem Boot zu fahren, einen Urwaldpfad zu laufen. Dieser war ca. 4,5 km lang und führte über drei kleinere Berge. Das hört sich im ersten Moment nicht sehr schlimm an, aber bei tropischen Temperaturen und sehr hoher Luftfeuchtigkeit war diese Wanderung kein Spaß. Die Bucht in der der Pfad endete war aber Belohnung genug. Ein menschenleerer Strand, kristallklares Wasser und weißer Sand. Ein Traum! Die Wassertemperatur lag ca. bei 35°C – eigentlich schon zu warm zum Baden. Solche Orte findet man auf der Welt sehr selten und dort auch noch allein zu sein, hat etwas von Robinson Crusoe.

Am nächsten Morgen ging es in den Urwald. Eine Mangroventour war angesagt. Mit einem kleinen Boot und einen Führer ging es in die Mangrovenwälder, was ein bisschen was von einer Spreewaldfahrt hatte (abgesehen von den Temperaturen natürlich).

Am Nachmittag haben wir einen Strandtag eingelegt und es trotz des netten Erholungsfaktors bitter bereut. Trotz Schattens, haben wir uns alle drei richtig verbrannt. Die Sonne war so stark, dass selbst Sonnenschutzfaktor 50 nicht geholfen hat.

Am Montag ging es dann an vielen Wahllokalen vorbei (70% Wahlbeteiligung) zum Flughafen und wieder zurück nach Manila. Vorher sind wir aber noch in ein traumhaftes Seafood-Restaurant eingekehrt und haben uns für umgerechnet nicht mal 10 Euro den Bauch vollgeschlagen.

Kommendes Wochenende fahren wir mit Eva nach Anilao und sie macht ihren Open Water Tauchkurs. Tina und ich freuen uns natürlich auch aufs Tauchen.

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