Update 3 Erdbeben Kathmandu Juni 2015

Die Situation in Kathmandu entspannt sich langsam.

Die Supermärkte haben wieder geöffnet, Wasser kann gekauft werden und Strom ist in vielen Teilen der Stadt wieder da. Auch Internet und Telefone funktionieren wieder.

Die Straßen sind größtenteils befahrbar und die Aufräumarbeiten sind im vollen Gange.

Leider sind einige Stadteile sehr zerstört und es wird noch lange dauern, bis dort wieder Normalität einkehrt. In einigen Teilen gehen die Menschen wieder in die Normalität über und wohnen in ihren Häusern. Die Menschen aus den zerstörten Häusern leben zum größten Teil in Camps.

Die Suche Maßnahmen in den Bergregionen sin im vollen Gange und zum Glück werden noch viele Vermisste lebend gefunden. Leider ist die Situation in den Bergen, speziell im Langtang Gebiet, noch sehr schwierig. Die Straßen sind größtenteils unbefahrbar und die Suche kann nur mit Helikoptern durchgeführt werden.

Die Lage am Flughafen entspannt sich nun auch. Viele Linienflieger landen und starten Pünktlich. Auch viele Militärflugzeuge bringen Touristen aus dem Land.

Viele Einwohner aus Kathmandu versuchen über den Landweg die Stadt zu verlassen. Dies führt zu katastrophalen Verhältnissen auf den Ausfallstraßen. Die Lage in Pokhara und anderen Gebieten südlich von Kathmandu scheint normal. Viele flüchten sich dorthin.

Update Erdbeben Kathmandu Juni 2015

Uns geht es gut!!! Wir haben die Nach im Auto vor dem Haus verbracht. Es gibt auch noch 24h später leichter Nachbeben. In unserem Stadtviertel halten sich die Schäden in Grenzen. Die Straßen sind befahrbar und einige kleinere Läden haben offen.

Die Altstadt hat es deutlich schlimmer erwischt. Dort gab es sehr viele Schäden an Häusern und viele Tote.

Unser Haus hat keine sichtbaren Schäden und sieht bewohnbar aus. Wir hoffen, dass die Nachbeben bald aufhören, dass wir die Nacht wieder in unseren Betten schlafen können.

Wir haben auch Kontakt zu unseren Freunden hier und allen geht es gut. Viele Zelten vor ihren Häusern.

Im Moment kann man viele Flugzeuge beobachten, die auf dem Flughafen Landen und Bergungsgerät sowie Hilfsgüter bringen. Da viele Obdachlos geworden sind, ist dies bitter nötig. Zum Glück ist der für heute vorausgesagte Regen ausgeblieben, was es den Helfern leichter mache.

Telefon, Strom und Wasser gibt es im Moment nicht. Das Internet kommt und geht.